Neue Schwester. Neue Erfahrungen. Ein gemeinsamer Weg.
Per 1. Januar 2026 schlägt die Baer création AG ein neues Kapitel auf: Die Schreinerei ist neu Teil der Norma Holding & Consulting AG. Zur Gruppe gehören bereits wir, die Norma Reiden AG sowie die Norma Immobilien AG. Inhaber der Gruppe ist seit 2009 unser Geschäftsführer & Inhaber Nik Schöpfer, der künftig auch die Verantwortung für die Baer création AG übernimmt.
Die ersten Wochen nach einer Firmenübernahme sind geprägt von neuen Eindrücken, Begegnungen und vielen offenen Fragen. Statt vorschnell Veränderungen anzustossen, stand für ihn zunächst das Kennenlernen des Betriebs und der Menschen dahinter im Zentrum. Während zwei Wochen begleitete er Mitarbeitende aus Projektleitung, Administration, Produktion und Montage im Arbeitsalltag und verschaffte sich so einen direkten Einblick in die Abläufe, die Herausforderungen und die Unternehmenskultur der Schreinerei.
Im folgenden Beitrag berichtet Nik Schöpfer über seine ersten Erfahrungen bei der Baer création AG, über Unterschiede zwischen Schreinerei und Türenwelt, erste gemeinsame Projekte innerhalb der Gruppe sowie die Chancen, die sich aus der neuen Zusammenarbeit für Mitarbeitende und Kundschaft ergeben.
Ein gelungener Start ins Jahr 2026
Am 05. Januar startete mein Arbeitsjahr 2026 um 07.00 Uhr morgens mit der traditionellen Information der Mitarbeitenden. Die ersten beiden Wochen habe ich mir reserviert für das Kennenlernen der Baer création AG und insbesondere der Mitarbeitenden. Mit jedem einzelnen der rund 20 Menschen habe ich mich während Ihrer Arbeit austauschen können – in der ersten Woche war ich vorwiegend im Büro bei der Offertstellung und der Projektleitung und tauschte mich mit der Buchhaltung aus. In der zweiten Woche begleitete ich die Montage und die Produktion. Dabei erhielt ich einen tiefen Einblick in die verschiedenen Tätigkeiten und die Herausforderungen der Mitarbeitenden. Insbesondere vor der Montagetätigkeit hatte ich gehörigen Respekt, wenn ich selbst Hand anlegen durfte – ich wollte ja nichts kaputt machen. Neben dem persönlichen Austausch erhielten die Angestellten auch die Möglichkeit, mir Wünsche nach Veränderungen mitzuteilen und Bereiche mit Verbesserungspotenzial aufzuzeigen. Ich war fasziniert von der Vielfältigkeit der Arbeiten und die Art und Weise der Zusammenarbeit. Es war eine gehörige Portion an Informationen, welche es aufzunehmen und zu verarbeiten galt. Wir schlossen alle gemeinsam die zwei Wochen mit einer Firmenführung in der Norma – so konnte ich dem Baer-Team zeigen, woher ich komme – und einem anschliessenden Apéro ab.
Herausforderungen, Meilensteine
Es bestätigte sich, dass ich einen sehr gut funktionierenden und gewissenhaft geführten Betrieb übernommen habe. Entsprechend war es wenig überraschend, dass ich keine ‘Leichen im Keller’ vorgefunden habe. Es war mir bereits bekannt, dass die ganze IT-Umgebung an Ihre Grenzen gestossen war und diesbezüglich Handlungsbedarf besteht. Zudem kristallisierte sich aus den Rückmeldungen des Teams heraus, dass man sich mehr Zeit für die Betreuung der Lernenden wünscht. Der erste Meilenstein war somit die Gewinnung eines zweiten Mitarbeitenden, welcher sich zum Berufsbildner ausbilden lässt und ab Sommer die Betreuung der Lernenden aktiv mitgestalten wird.
Meine grösste Herausforderung war es, dass ich in ein völlig anderes, für mich ungewohntes, Arbeitsumfeld stiess. Die Arbeitsweise bei Baer unterscheidet sich erheblich von der sehr prozessorientiert organisierten Norma. Dabei wurde mir einmal mehr bewusst: Viele Wege führen nach Rom.
Synergien mit der Norma, die im Alltag bereits spürbar sind
Es dauerte keine zwei Wochen, bis die erste Zusammenarbeit bei einem Projekt zustande kam. Die Baer création hatte im ersten Quartal einen sehr hohen Auftragsbestand und war froh um gewisse Unterstützung Seitens Norma – insbesondere bei der Türen- und Zargenmontage. Aber auch in der Produktion kam es zu einem internen Personalverleih.
Die Verkäufer in der Norma machten unsere Kund:innen an Vergabegesprächen darauf aufmerksam, dass eine Schreinerei zur Norma-Gruppe gestossen ist und wir nun auch komplexere Schreinerarbeiten anbieten können, was Baer die Möglichkeit gab, bei einigen Ausschreibungen mitofferieren zu dürfen. Die beiden Unternehmen sind in der Lage, das ganze Spektrum des Innenausbaus anzubieten und dabei das Preis-Leistungs-Verhältnis zu optimieren.
Was Kund:innen konkret davon haben
Mit der Baer création AG kommt auch die Infrastruktur zur Oberflächenbehandlung mit hervorragenden Spezialisten in die Unternehmensgruppe, welche in der Lage ist, hochglanzlackierte Elemente aus einer Hand zu fertigen. Dies ermöglicht eine Erweiterung des bisherigen Angebots – insbesondere bei der Kombination von Holzrahmen und Türen. Ebenfalls können Kund:innen nun Türen und den ganzen Innenausbau in hervorragender Qualität mit einem bestechenden Preis-Leistungs-Verhältnis beziehen.
Ein Blick nach vorne
Wir werden im Verlaufe des Jahres die Synergien weiter ausbauen und dazugehörige Prozesse der Zusammenarbeit definieren, damit sich unsere Kunden weiterhin auf die reibungslosen Abläufe verlassen können. Dazu sind verschiedene Workshops geplant. Mein Ziel ist es, die Baer création AG zu modernisieren, ohne dabei den gewohnten Charme einer Dorfschreinerei zu verlieren.
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